Ruder-Bundesliga Team Berliner Ruder-Club
Die offizielle Gruppe der Ruder-Bundesliga Mannschaft des Berliner Ruder-Clubs
Die offizielle Gruppe der Ruder-Bundesliga Mannschaft des Berliner Ruder-Clubs
News
Bericht RBL in Leer
03.09.2009
Sensationelles Ruderbundesligawochenende für den BRC in Leer!
Am vergangenen Wochenende (29./30.08.09) fand in Leer in Ostfriesland die fünfte Auflage der Ruderbundesliga über 350m statt und es wurde für den BRC der mit Abstand erfolgreichste Lauf in der Ligasaison, passend zu den großartigen Erfolgen, die parallel in Posen von Eric Knittel, Martin Sauer, Olaf Beckmann, Ole Tietz und Jonas Schützeberg eingefahren wurden.
Wir konnten mit dem fünften Platz einige Verhältnisse gerade rücken und vor allem uns selbst beweisen, wozu wir in der Lage sind, wenn einige Faktoren zusammenkommen.
Katrin Splitt mit guter Arbeit am Steuer, Patrick Scholz und Richard Lorenz als neuer Schlagzweier, dahinter mit Peter Nedwig, Miralem Sukilovic, Julian Ahlhoff und Andre Kjulbassanow ein echter Maschinenraum, der an diesem Wochenende seinem Namen wirklich gerecht wurde und im Bug mit Philipp Matthes und Thomas Köpke zwei ausgewiesene Techniker, die von hinten gute Stabilität ins Boot brachten.
Eine sehr motivierte Stimmung an Bord, die Konzentration genau auf den Punkt gebracht, aber auch mal fünfe gerade sein lassen am Samstagabend, ausschlafen am Sonntag, in den Rennen eine gute Strategie gefunden, die richtige Hebeleinstellung gewählt, eine gute Mischung aus Spannung, Coolness und Aggressivität gefunden:
Dieses Wochenende gehörte uns!
Endlich wurde ich selbst nicht mehr im Boot gebraucht (was diesem ebenfalls guttat) und so konnte ich mich schließlich als Trainer mal ganz auf meine Aufgabe des Coachings von außen konzentrieren.
So wurde es im Timetrial am Samstag früh zunächst der neunte Platz, diese Platzierung kennen wir ja inzwischen zur Genüge. Und inzwischen wissen wir alle, dass man diese Platzierung nur bedingt ernst nehmen kann, wie sich auch diesmal zeigte.
Denn nun startete der Clubachter den Beginn einer unaufhaltsamen Kurve nach oben:
Im wie immer alles entscheidenden Achtelfinale ging es gegen die Topfavoriten aus Crefeld und die Achter aus Duisburg und Oberschwaben. Und endlich platzte der Knoten, wir wurden klar Zweite hinter Crefeld, die uns alles andere als deutlich schlugen und bis zum Schluss Vollgas fahren mussten. Damit waren wir nun erstmals in der oberen Hälfte und mussten im Viertelfinale gegen ein weiteres Spitzenboot aus Hamburg ran. Da reichte es dann nicht, hier wurden wir einer halben Länge
klar Zweiter, so weit sind wir dann eben doch noch nicht.
Das tat der Stimmung an Bord aber keinen Abbruch, am Abend wurde ordentlich gefeiert, da es ja am Sonntag erst mittags losging. Nachdem wir dann noch alle Rennen der WM bis zum Männerachter im Fernsehen zusammen angeschaut hatten, ging es los mit den Halbfinal- und Finalrennen. Und am Sonntag war richtig Wind aufgekommen und wie sich später in den beiden Rennen zeigen sollte, hatten wir gut daran getan, die Hebel einen cm weicher zu stellen.
Im Halbfinale ging es gegen Emscher Wanne-Eickel mit Bernd Heidicker am Schlag. Und hier wurde das vielleicht beste Rennen in der bisherigen Ligasaison gefahren. Kati steuerte einen Strich wie am Lineal in den See, nach den ersten 20 Schlägen wurde noch mal ein Druckspurt gesetzt und Emscher mit einer halben Länge deutlich klargemacht, dass wir ein durchaus ernst zu nehmender Gegner sind. Damit standen wir dann im Finale um die Plätze fünf und sechs und hier sollte es gegen Mühlheim gehen.
Der Spirit des Wochenendes blieb auch jetzt im Boot, die Crew explodierte am Start, machte nach den ersten 20 Schlägen noch mal ein Fass auf, warf alles in den Kampf, was noch verfügbar war und holte sich mit einem halben Luftkasten den Sieg um den fünften Platz. Damit waren wir das Aufsteigerboot des Wochenendes. Die ersten vier Plätze wurden unter den bekannten Topbooten ausgefahren: Crefeld vor Hamburg und Osnabrück und Münster.
Aber dahinter diesmal eben dann schon wir, der CLUBACHTER DES BRC! Der sonst immer hochgehandelte Achter aus Leverkusen, die Predators, erlebten mit dem 12. Platz ihr schlimmstes Wochenende, der Dritte aus dem Trial, Rauxel, landete am Ende auf dem 11. Platz und auch Lübeck, in Hannover noch deutlich vor uns, ruderte um die letzten Finalplätze.
In der Tabelle sind wir damit jetzt endlich einstellig, wir konnten uns gleich um zwei Plätze nach vorne arbeiten und sind jetzt auf dem 8. Platz.
Der letzte Lauf der Bundesliga findet in zwei Wochen am 12./13.9. in Crefeld statt und hier wollen wir nach Möglichkeit noch einmal ein ähnliches Ergebnis erzielen und uns in der ersten Tabellenhälfte festsetzen.
Ausführliches Bildmaterial und Berichte findet man wie immer unter:
www.ruder-bundesliga.de
www.ruderszene.de
- Johan Kegler
03.09.2009
Sensationelles Ruderbundesligawochenende für den BRC in Leer!
Am vergangenen Wochenende (29./30.08.09) fand in Leer in Ostfriesland die fünfte Auflage der Ruderbundesliga über 350m statt und es wurde für den BRC der mit Abstand erfolgreichste Lauf in der Ligasaison, passend zu den großartigen Erfolgen, die parallel in Posen von Eric Knittel, Martin Sauer, Olaf Beckmann, Ole Tietz und Jonas Schützeberg eingefahren wurden.
Wir konnten mit dem fünften Platz einige Verhältnisse gerade rücken und vor allem uns selbst beweisen, wozu wir in der Lage sind, wenn einige Faktoren zusammenkommen.
Katrin Splitt mit guter Arbeit am Steuer, Patrick Scholz und Richard Lorenz als neuer Schlagzweier, dahinter mit Peter Nedwig, Miralem Sukilovic, Julian Ahlhoff und Andre Kjulbassanow ein echter Maschinenraum, der an diesem Wochenende seinem Namen wirklich gerecht wurde und im Bug mit Philipp Matthes und Thomas Köpke zwei ausgewiesene Techniker, die von hinten gute Stabilität ins Boot brachten.
Eine sehr motivierte Stimmung an Bord, die Konzentration genau auf den Punkt gebracht, aber auch mal fünfe gerade sein lassen am Samstagabend, ausschlafen am Sonntag, in den Rennen eine gute Strategie gefunden, die richtige Hebeleinstellung gewählt, eine gute Mischung aus Spannung, Coolness und Aggressivität gefunden:
Dieses Wochenende gehörte uns!
Endlich wurde ich selbst nicht mehr im Boot gebraucht (was diesem ebenfalls guttat) und so konnte ich mich schließlich als Trainer mal ganz auf meine Aufgabe des Coachings von außen konzentrieren.
So wurde es im Timetrial am Samstag früh zunächst der neunte Platz, diese Platzierung kennen wir ja inzwischen zur Genüge. Und inzwischen wissen wir alle, dass man diese Platzierung nur bedingt ernst nehmen kann, wie sich auch diesmal zeigte.
Denn nun startete der Clubachter den Beginn einer unaufhaltsamen Kurve nach oben:
Im wie immer alles entscheidenden Achtelfinale ging es gegen die Topfavoriten aus Crefeld und die Achter aus Duisburg und Oberschwaben. Und endlich platzte der Knoten, wir wurden klar Zweite hinter Crefeld, die uns alles andere als deutlich schlugen und bis zum Schluss Vollgas fahren mussten. Damit waren wir nun erstmals in der oberen Hälfte und mussten im Viertelfinale gegen ein weiteres Spitzenboot aus Hamburg ran. Da reichte es dann nicht, hier wurden wir einer halben Länge
klar Zweiter, so weit sind wir dann eben doch noch nicht.
Das tat der Stimmung an Bord aber keinen Abbruch, am Abend wurde ordentlich gefeiert, da es ja am Sonntag erst mittags losging. Nachdem wir dann noch alle Rennen der WM bis zum Männerachter im Fernsehen zusammen angeschaut hatten, ging es los mit den Halbfinal- und Finalrennen. Und am Sonntag war richtig Wind aufgekommen und wie sich später in den beiden Rennen zeigen sollte, hatten wir gut daran getan, die Hebel einen cm weicher zu stellen.
Im Halbfinale ging es gegen Emscher Wanne-Eickel mit Bernd Heidicker am Schlag. Und hier wurde das vielleicht beste Rennen in der bisherigen Ligasaison gefahren. Kati steuerte einen Strich wie am Lineal in den See, nach den ersten 20 Schlägen wurde noch mal ein Druckspurt gesetzt und Emscher mit einer halben Länge deutlich klargemacht, dass wir ein durchaus ernst zu nehmender Gegner sind. Damit standen wir dann im Finale um die Plätze fünf und sechs und hier sollte es gegen Mühlheim gehen.
Der Spirit des Wochenendes blieb auch jetzt im Boot, die Crew explodierte am Start, machte nach den ersten 20 Schlägen noch mal ein Fass auf, warf alles in den Kampf, was noch verfügbar war und holte sich mit einem halben Luftkasten den Sieg um den fünften Platz. Damit waren wir das Aufsteigerboot des Wochenendes. Die ersten vier Plätze wurden unter den bekannten Topbooten ausgefahren: Crefeld vor Hamburg und Osnabrück und Münster.
Aber dahinter diesmal eben dann schon wir, der CLUBACHTER DES BRC! Der sonst immer hochgehandelte Achter aus Leverkusen, die Predators, erlebten mit dem 12. Platz ihr schlimmstes Wochenende, der Dritte aus dem Trial, Rauxel, landete am Ende auf dem 11. Platz und auch Lübeck, in Hannover noch deutlich vor uns, ruderte um die letzten Finalplätze.
In der Tabelle sind wir damit jetzt endlich einstellig, wir konnten uns gleich um zwei Plätze nach vorne arbeiten und sind jetzt auf dem 8. Platz.
Der letzte Lauf der Bundesliga findet in zwei Wochen am 12./13.9. in Crefeld statt und hier wollen wir nach Möglichkeit noch einmal ein ähnliches Ergebnis erzielen und uns in der ersten Tabellenhälfte festsetzen.
Ausführliches Bildmaterial und Berichte findet man wie immer unter:
www.ruder-bundesliga.de
www.ruderszene.de
- Johan Kegler
Gruppen Navigation
News
Die Ruderszene ist Deutschlands größte Ruder-Community - kostenlos für alle Ruderer. Hier sind Ruderer unter sich und tauschen sich aus. Berichte von Regatten und dem allg. Ruder- geschehen, Informationen, Fotos, Eventtipps - in der RUDERSZENE findest Du alles rund um den Rudersport.