Ruder-Bundesliga Team Berliner Ruder-Club
Die offizielle Gruppe der Ruder-Bundesliga Mannschaft des Berliner Ruder-Clubs
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News
Letzter Lauf der Ruderbundesliga in Krefeld- Abschlussbericht von Johan Kegler
17.09.2009
Am vergangenen Wochenende fand in Krefeld die letzte Auflage der Ruderbundesliga statt und der Achter vom BRC konnte den achten Platz in der Gesamtwertung von 16 Booten halten, obwohl in Krefeld wieder nur ein 13. Platz errudert wurde.
Die Mannschaft bestand diesmal aus Nils Pötsch, Richard Lorenz, Peter Nedwig, Miralem Sukilovic, Julian Ahlhoff, Andre Kjulbassanow, Philipp Matthes, Thomas Köpke und Steuerfrau Katrin Splitt.
In Krefeld fand die ganze Regatta mit insgesamt fünf Rennen über 380m zum Glück nur am Samstag statt, so dass wir es uns leisten konnten, erst spät am Freitag in Krefeld einzutreffen.
Am Samstag früh ging es dann früh gleich mit dem Timetrial los und hier belegten wir den 13. Platz, wobei darauf nicht viel zu geben ist, wie wir in der Vergangenheit ja nun schon öfters gesehen hatten.
Nach diesem Rennen entschieden wir uns zu einer ungewöhnlichen Maßnahme, setzten Julian wieder ins Mittelschiff, um hier mehr Hubraum zu haben und vertrauten Nils Pötsch den Schlagplatz an, stellten seinen Riemen einen cm weicher und erhofften uns davon mehr Vortrieb. Verlieren konnten wir nichts mehr, Absteigen war auch nicht mehr möglich, warum also nicht mal so etwas ausprobieren?
Mit dem 13. Platz bekamen wir eigentlich einen machbaren Lauf im Achtelfinale gegen Münster, den Rhein-Neckar-Achter und Rauxel, die beiden letzteren hatten wir bisher meistens geschlagen und so machten wir uns durchaus Hoffnungen auf den alles entscheidenden zweiten Platz, der uns in die erste Hälfte gebracht hätte. Wurde leider nichts, hier wurden wir recht knapp hinter dem Rhein-Neckar-Achter Vierter und waren somit erst mal aus der ersten Hälfte raus.
Sah in der neuen Besetzung von außen zwar durchaus flüssiger aus, reichte aber eben doch nicht ganz.
Das Viertelfinale gegen den Oberschwabenachter dann war eigentlich ein super Rennen, wäre da nicht ein kapitaler Krebs direkt nach dem Start gewesen. Toll ran gekämpft, geschlossen gerudert und am Ende eben um zwei Meter hinten gewesen. Auf 380m kann man so etwas kaum noch aufholen.
Die beiden letzten Rennen dann gegen die Achter aus Duisburg und Emscher deutlich gewonnen, flüssig gerudert, sah von außen kompakt aus, leider eben ein Rennen zu spät bei dieser Regatta. Aber da von unseren direkten Verfolgern in der Tabelle keiner wirklich hervorstach, konnten wir unseren achten Platz in der Gesamtwertung halten.
Fazit:
Diese erste Saison in der Ruderbundesliga hat uns allen sicherlich eine Menge Lehren erteilt. Den achten Platz kann man von zwei Seiten betrachten. Einerseits wäre sicherlich mehr möglich gewesen, wenn wir uns im Vorfeld anders angestellt hätten. Und so muss man andererseits auch klar sagen, dass der achte Platz für die Personalbedingungen, die wir uns zum Teil selbst zuzuschreiben haben, ein sehr gutes Ergebnis ist.
Von den 16 Athleten, die man insgesamt für eine Mannschaft in der Bundesliga melden kann, standen mir als Trainer insgesamt immer nur genau acht oder weniger zur Verfügung, was die Möglichkeiten der Mannschaftsbildung doch sehr einschränkt. Durch eine volle Mannschaftsliste mit 16 Plätzen, faktisch aber nur 10 aktiven Ruderern waren wir ziemlich unflexibel, was uns andere Achter reihenweise vorgemacht haben, die zum Schluss der Saison immer noch Plätze für Athleten frei hatten, die von internationalen Einsätzen kamen. Und wenn sich bei uns Leute wie Anton Braun im Sommer langweilen, man ihn aber nicht mehr in den Achter nehmen kann, fühlt man sich als Trainer schon eher hilflos.
Dennoch muss uns allen klar sein... wenn sich dieses neue Format des Ruderns durchsetzt, was man wohl erst in zwei Jahren endgültig wissen wird, kann es sich der BRC gar nicht leisten, nicht dabei zu sein. Denn bei den Abständen, die hier im Zieleinlauf vorherrschen, ist es auch nicht garantiert, dass man innerhalb eines Jahres durch die zweite oder gar dritte Liga marschiert und sofort im Oberhaus ist, wie es alle Boote versuchen werden, die jetzt neu dazu melden.
Langfristig sollte es das Ziel sein, den Bundesligaachter komplett über Sponsoring zu finanzieren, was bei den Zuschauerzahlen bei den Veranstaltungen nicht unrealistisch ist.
Deshalb an dieser Stelle zum Abschluss ein herzliches Dankeschön an unseren schon vorhandenen Sponsor „ruderszene“!!!
Johan Kegler
Bilder wie immer bei „ruderszene.de“ und „Ruder-Bundesliga.de“
17.09.2009
Am vergangenen Wochenende fand in Krefeld die letzte Auflage der Ruderbundesliga statt und der Achter vom BRC konnte den achten Platz in der Gesamtwertung von 16 Booten halten, obwohl in Krefeld wieder nur ein 13. Platz errudert wurde.
Die Mannschaft bestand diesmal aus Nils Pötsch, Richard Lorenz, Peter Nedwig, Miralem Sukilovic, Julian Ahlhoff, Andre Kjulbassanow, Philipp Matthes, Thomas Köpke und Steuerfrau Katrin Splitt.
In Krefeld fand die ganze Regatta mit insgesamt fünf Rennen über 380m zum Glück nur am Samstag statt, so dass wir es uns leisten konnten, erst spät am Freitag in Krefeld einzutreffen.
Am Samstag früh ging es dann früh gleich mit dem Timetrial los und hier belegten wir den 13. Platz, wobei darauf nicht viel zu geben ist, wie wir in der Vergangenheit ja nun schon öfters gesehen hatten.
Nach diesem Rennen entschieden wir uns zu einer ungewöhnlichen Maßnahme, setzten Julian wieder ins Mittelschiff, um hier mehr Hubraum zu haben und vertrauten Nils Pötsch den Schlagplatz an, stellten seinen Riemen einen cm weicher und erhofften uns davon mehr Vortrieb. Verlieren konnten wir nichts mehr, Absteigen war auch nicht mehr möglich, warum also nicht mal so etwas ausprobieren?
Mit dem 13. Platz bekamen wir eigentlich einen machbaren Lauf im Achtelfinale gegen Münster, den Rhein-Neckar-Achter und Rauxel, die beiden letzteren hatten wir bisher meistens geschlagen und so machten wir uns durchaus Hoffnungen auf den alles entscheidenden zweiten Platz, der uns in die erste Hälfte gebracht hätte. Wurde leider nichts, hier wurden wir recht knapp hinter dem Rhein-Neckar-Achter Vierter und waren somit erst mal aus der ersten Hälfte raus.
Sah in der neuen Besetzung von außen zwar durchaus flüssiger aus, reichte aber eben doch nicht ganz.
Das Viertelfinale gegen den Oberschwabenachter dann war eigentlich ein super Rennen, wäre da nicht ein kapitaler Krebs direkt nach dem Start gewesen. Toll ran gekämpft, geschlossen gerudert und am Ende eben um zwei Meter hinten gewesen. Auf 380m kann man so etwas kaum noch aufholen.
Die beiden letzten Rennen dann gegen die Achter aus Duisburg und Emscher deutlich gewonnen, flüssig gerudert, sah von außen kompakt aus, leider eben ein Rennen zu spät bei dieser Regatta. Aber da von unseren direkten Verfolgern in der Tabelle keiner wirklich hervorstach, konnten wir unseren achten Platz in der Gesamtwertung halten.
Fazit:
Diese erste Saison in der Ruderbundesliga hat uns allen sicherlich eine Menge Lehren erteilt. Den achten Platz kann man von zwei Seiten betrachten. Einerseits wäre sicherlich mehr möglich gewesen, wenn wir uns im Vorfeld anders angestellt hätten. Und so muss man andererseits auch klar sagen, dass der achte Platz für die Personalbedingungen, die wir uns zum Teil selbst zuzuschreiben haben, ein sehr gutes Ergebnis ist.
Von den 16 Athleten, die man insgesamt für eine Mannschaft in der Bundesliga melden kann, standen mir als Trainer insgesamt immer nur genau acht oder weniger zur Verfügung, was die Möglichkeiten der Mannschaftsbildung doch sehr einschränkt. Durch eine volle Mannschaftsliste mit 16 Plätzen, faktisch aber nur 10 aktiven Ruderern waren wir ziemlich unflexibel, was uns andere Achter reihenweise vorgemacht haben, die zum Schluss der Saison immer noch Plätze für Athleten frei hatten, die von internationalen Einsätzen kamen. Und wenn sich bei uns Leute wie Anton Braun im Sommer langweilen, man ihn aber nicht mehr in den Achter nehmen kann, fühlt man sich als Trainer schon eher hilflos.
Dennoch muss uns allen klar sein... wenn sich dieses neue Format des Ruderns durchsetzt, was man wohl erst in zwei Jahren endgültig wissen wird, kann es sich der BRC gar nicht leisten, nicht dabei zu sein. Denn bei den Abständen, die hier im Zieleinlauf vorherrschen, ist es auch nicht garantiert, dass man innerhalb eines Jahres durch die zweite oder gar dritte Liga marschiert und sofort im Oberhaus ist, wie es alle Boote versuchen werden, die jetzt neu dazu melden.
Langfristig sollte es das Ziel sein, den Bundesligaachter komplett über Sponsoring zu finanzieren, was bei den Zuschauerzahlen bei den Veranstaltungen nicht unrealistisch ist.
Deshalb an dieser Stelle zum Abschluss ein herzliches Dankeschön an unseren schon vorhandenen Sponsor „ruderszene“!!!
Johan Kegler
Bilder wie immer bei „ruderszene.de“ und „Ruder-Bundesliga.de“
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